YouTuber erobern TV-neoManiacs

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Es läuft nicht gerade rund für Schauspieler Lars Fricke (Lars Fricke). Nicht mal mehr eine einfache Gollum-Parodie in einem lächerlichen Werbespot für Getreideringe will ihm gelingen. „Mein Sssschatz“ kann jedenfalls wirklich jeder am Set besser imitieren als Hauptdarsteller Lars.

Da hat sein Manager Freddy die rettende Idee: Lars soll sich übers Wochenende als falscher Patient in eine Nervenheilanstalt einweisen lassen, um zu lernen, wie er den schizophrenen Gollum überzeugend spielen kann. Die Einweisung läuft überraschend gut, offensichtlich kann Lars noch ganz überzeugend den Wahnsinnigen spielen. Wenn das mal kein Fehler war. Denn Freddy stirbt bei einem Unfall und Lars ist somit völlig der verrücktesten Person in der ganzen Anstalt ausgeliefert – dem Anstaltsleiter. Dr. Mankow (AlexiBexi) sammelt Patienten und Krankheitsbilder wie andere Sticker. Um ihm und dem strengen Regime von Oberpflegerin Cordula (Petra Mayer alias Ooobacht) zu entkommen, sucht sich Lars Verbündete: Zusammen mit Michael Schulte (bekannt durch „The Voice“), der sich nur noch singend verständigen kann, und anderen Patienten, will er zurück in die Freiheit. Doch gehört er dort überhaupt hin? Dr. Mankow bringt ihn zum Zweifeln: Ist er vielleicht tatsächlich verrückt und Manager Freddy war nur sein Hirngespinst?

Die „neo Maniacs“ sind das Gewinnerteam des ZDFneo TVLabs 2015: Die vier YouTube-Stars Lars Fricke, AlexiBexi, Ooobacht und Michael Schulte traten als „Team DWING“ (für „Das Web ist nicht genug“) dort an, gewannen die Abstimmung und haben nun gemeinsam mit Regisseur Michael „Hilli“ Hildebrandt eine Comedy entwickelt. Die Rahmenhandlung ist durchsetzt mit Sketchen – immer wieder mündet eine Bemerkung oder ein Erlebnis in einer lustigen Fantasie, einem wahnsinnigen Dialog oder einer skurrilen Rückblende. Mit dabei sind neben den Hauptdarstellern zahlreiche weitere Internet-Stars wie Joyce Ilg, Mr. Trashpack oder Joeys Jungle.

ZDFneo zeigt Clips aus der Comedy auf dem gleichnamigen YouTube-Channel und ab 30. März um 22.45 Uhr im TV. Zusätzlich gibt es etwas ganz Besonderes: In Form einer „Scripted Surreality“ wird auf YouTube über mehrere Wochen eine Making Of-Reihe erscheinen, bei der sich in die üblichen Bilder und Geschichten vom Set eine ganz eigene Handlung einschleicht, die genau wie die Serie die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn abtastet.

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